Dentalmaterialien

Sämtliche in den Mund eingebrachten Dentalmaterialien unterliegen einem kontinuierlichen Masseverlust. Sowohl Zahnfüllungen als auch Kronen und Brücken geben ständig Bestandteile ab, die über den Speichel in den Blutkreislauf gelangen und so vom Organismus aufgenommen werden.

Inwieweit bei einem Patienten Dentalmaterialien zu Unverträglichkeitsrekationen führen, lässt sich jedoch nicht allgemein beurteilen, sondern bedarf stets einer individuellen Untersuchung.

Hierbei ist auch festzustellen, dass es keine allgemeine Verträglichkeit einer Legierung oder eines Materials gibt. In der ganzheitlichen Zahnmedizin werden in der Regel besonders hochkarätige Edelmetall-Legierungen verwendet, bei denen nicht nur eine erstklassige Qualität des Rohmaterials, sondern auch die höchstmögliche Materialreinheit gewährleistet ist.

Darüber hinaus stehen für metallallergische oder elektrosensible Patienten auch metallfreie Werkstoffe zur Verfügung. Dank moderner Keramik können heute Füllungen, Inlays, Kronen und selbst mehrgliedrige Brücken völlig ohne Metall hergestellt werden.

Die bestmögliche Harmonie des Dentalmaterials mit dem Körper wird in der ganzheitlichen Zahnmedizin dadurch sicher gestellt, dass jedes Materials vor dem Einbringen auf individuelle Verträglichkeit getestet wird.

Die Wechselbeziehungen zwischen Störungen im Zahnkieferbereich und Organstörungen können durch verschiedene Testverfahren, die in Zusammenarbeit mit unserem Heilpraktiker Herrn Franz Doser in Speyer durchgeführt werden, aufgedeckt werden.

In unserer Praxis wird beispielsweise der Füllwerkstoff Amalgam – trotz seiner mechanischen Vorteile – kaum noch verwendet. Wir bevorzugen metallfreie Vollkeramik, um Irritationen des Immunsystems zu vermeiden.